Künstliche Intelligenz im Alltag

– und was das mit der Umwelt macht

Eines vorweg: Wir reden hier nicht über den Terminator, sondern über deinen Staubsauger, dein Navi, dein Streaming-Verhalten und ja – auch über den Algorithmus, der dir auf Social Media wieder den dritten Reel in Folge über „Zero-Waste-Lifehacks“ reinspült, während du parallel deine Amazon-Bestellung checkst.

Künstliche Intelligenz (KI) ist längst kein Science-Fiction-Zirkus mehr, sondern Teil unseres ganz normalen Alltags. Sie sortiert unsere Mails, schlägt uns neue Netflix-Serien vor und hilft uns sogar bei der Optimierung unseres Verkehrsleitsystems. Cool, oder

Aber Moment mal! Was macht diese smarte Technik eigentlich mit unserer Umwelt? Wird KI zum Superhelden der Nachhaltigkeit – oder zum heimlichen Klimakiller in Bits und Bytes?

Was genau ist KI im Alltag?

KI ist wie ein besonders cleveres Gehirn – nur aus Code. Sie erkennt Muster, trifft Entscheidungen und lernt dabei ständig dazu. Heißt: Je mehr Daten du ihr gibst, desto besser wird sie. Das klingt erstmal harmlos oder sogar nützlich – und das ist sie auch – zumindest in vielen Fällen.

KI steuert heutzutage unter anderem:
 

  • • Sprachassistenten wie Alexa und Co.
  • • Smart-Home-Geräte (Licht aus mit einem „Ey Siri“)
  • • Navigation und Verkehrsplanung (Google Maps – danke für nix, Stau!)
  • • Online-Shops und Werbeanzeigen (Ja, die Schuhe brauchst du wirklich!)
  • • Text- und Bildgeneratoren wie ChatGPT oder Midjourney

Aber: Diese Systeme brauchen Rechenpower – und die frisst Strom. Viel Strom!

KI und Energieverbrauch:
Der Elefant im Rechenzentrum

Die Wahrheit ist: Künstliche Intelligenz ist ein Energiefresser. Die Trainings großer KI-Modelle (wie GPT oder Bildgeneratoren) brauchen riesige Rechenzentren, sogenannte Server-Farmen. Und die laufen nicht auf Hamsterrädern.

Not-so-Fun-Fakt am Rande: Eine einzige Trainingsrunde eines großen Sprachmodells kann laut der MIT Technology Review so viel CO₂ verursachen wie fünf Autos in ihrem ganzen Leben.

Und das ist nur das Training! Die Nutzung im Alltag – also jedes Mal, wenn du eine KI-Antwort bekommst oder ein personalisiertes Video angezeigt wird – verbraucht ebenfalls Energie. Keine Massen wie beim Training, aber Kleinvieh macht bekanntlich auch jede Menge Mist.

Die große Frage: Wie kann man KI nutzen, ohne dabei die Umwelt zu verheizen?

Hier ein paar alltagstaugliche Tipps:

Was du tun kannst – ja, genau du, liebe:r Leser:in!
 

  • → Nicht jeden Prompt zehnmal schicken: Auch dein KI-Texter braucht Ressourcen.
  • → Nutze KI dort, wo sie wirklich sinnvoll ist: Automatisierung von Prozessen im Job? Top. Bilder generieren für dein nächstes Meme? Naja.
  • → Ökostrom nutzen: Viele Anbieter ermöglichen dir, mit grünem Strom zu surfen – und damit auch KI umweltfreundlicher zu nutzen.
  • → Datenmüll löschen: Ob ungenutzte Cloud-Dienste, zig Fotos oder doppelte Dateien – sie alle belasten Server. Weniger Daten = weniger Energie.

Was Unternehmen (also auch du, Unternehmer:in!) tun sollten:
 

  • → Setzt auf nachhaltige Anbieter: Viele Cloud-Anbieter investieren inzwischen in grüne Rechenzentren. Wer’s ernst meint mit Umwelt und KI, wählt nicht einfach nur „die schnellste Cloud“, sondern auch die grünste.
  • → KI smart integrieren: Muss jede Kundenanfrage von einem Chatbot bearbeitet werden? Vielleicht nicht. Vielleicht reicht auch ein gut strukturierter FAQ-Bereich – oder eine Ansprechperson, die sich auskennt.
  • Lasst euch beraten: Nachhaltigkeit beginnt bei der Strategie – auch im Marketing. Und genau an dieser Stelle kommen wir ins Spiel!

Server-Farmen:
Die Klimaanlagen unter den Umweltkillern

Was viele nicht wissen: Die Rechenzentren, die unsere KI-Träume wahr werden lassen, brauchen auch Kühlung – und zwar richtig viel.

Ohne Kühlung würden diese Dinger nämlich ziemlich schnell heiß laufen – und zwar nicht im positiven Sinne.

Laut einer Studie der International Energy Agency (IEA) machen Rechenzentren und Netzwerke mittlerweile zwischen 2 bis 3 % des weltweiten Stromverbrauchs aus. Tendenz? Richtig geraten: steigend.

Und jetzt? Ist KI der neue SUV unter den Tech-Trends?

Nicht ganz. Denn – jetzt kommt die gute Nachricht – KI kann auch ganz schön grün sein. Wenn man sie richtig einsetzt.

So hilft KI der Umwelt tatsächlich:

KI-Systeme helfen, Stromnetze effizienter zu steuern – vor allem, wenn viele erneuerbare Energiequellen im Spiel sind.

 

Weniger Pestizide, weniger Wasserverbrauch, bessere Ernte – dank KI-gestützter Agrarsysteme.

 

Weniger Staus, weniger Emissionen, mehr Nerven gespart.

Routenplanung mit Hirn spart Sprit und CO₂.

Bilderkennungssysteme helfen bei der Müllsortierung – und sind dabei manchmal genauer als der Mensch.

KI ist kein Umwelt-Teufel – aber auch kein Heiliger

KI ist wie ein Taschenmesser: genial, wenn man’s sinnvoll nutzt, aber gefährlich, wenn man's blind einsetzt.

Sie kann helfen, den Planeten smarter zu machen – oder ihn digital zu überhitzen. Und wie so oft liegt die Verantwortung bei uns: als Nutzer:innen, als Unternehmen und als Marketingmenschen, die wissen: Technik ist nur dann wirklich gut, wenn sie dem Menschen UND dem Planeten dient.

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