Hashtags 2025:
Zwischen Auslaufmodell und Nischenkraft

Stell dir vor: Vor ein paar Jahren war ein Post ohne Hashtags undenkbar. Zehn, zwanzig Rauten unter jedem Beitrag, Hauptsache sichtbar.

Heute, 2025, sieht die Realität anders aus:

Reichweite über Hashtags? Fast vorbei. Aber abschreiben sollte man sie trotzdem nicht.

Das große Missverständnis

Viele Unternehmen glauben noch immer: „Mehr Hashtags = mehr Sichtbarkeit.“

Das stimmt längst nicht mehr. Plattformen wie Instagram haben sogar das Feature abgeschafft, Hashtags zu folgen. Stattdessen entscheidet der Algorithmus über Reichweite – und der verlässt sich eher auf Inhalte, Keywords im Text und Engagement-Signale als auf Rautenzeichen.

 

Die neuen Spielregeln

Statt 20 generische Schlagworte ist heute die Devise: wenige, gezielte Hashtags.

#Marketing bringt dich nicht weiter – #GreenTech2025 oder #LocalFoodBerlin schon eher. Und noch wichtiger: Hashtags sind nur ein Puzzleteil. Wer 2025 auf Sichtbarkeit setzt, muss Social SEO mitdenken: Keywords in Captions, Alt-Texten und sogar in Usernamen zählen mehr als jede Raute.

Wo Hashtags noch wirken

Heißt das: wegwerfen? Nein. Hashtags haben ihren Platz behalten – aber eben einen anderen.

Heute sind sie nützlich für:

  • Community-Building: Branded Hashtags machen Kampagnen messbar (#MyBrandChallenge).

  • Nischen-Themen: In kleinen Communitys oder bei Events helfen präzise Tags dabei, Inhalte zu bündeln.

  • Tracking & Insights: Unternehmen können beobachten, wie ihre Botschaften im Netz weitergetragen werden.

Hashtags sind reifer, nicht tot

2025 sind Hashtags nicht mehr die Reichweitenmaschine vergangener Tage. Aber sie sind auch kein Relikt. Wer sie gezielt für Community, Branding und Nischen einsetzt, kann nach wie vor profitieren. Entscheidend ist, sie als Ergänzung zu sehen – nicht als Kernstrategie.

Wir von Kasper Communications helfen Marken dabei, die richtigen Balancepunkte zu finden – zwischen Hashtags, Social SEO, Content-Strategie und Community-Building. Denn Reichweite ohne Relevanz bringt nichts. Die Zukunft gehört den Marken, die verstanden haben: Es geht nicht um Masse, sondern um Bedeutung.