Welche 5 Kampagnenarten du kennen solltest ...
und wann welche die richtige Wahl für dein Business ist
„Wir brauchen dringend eine Kampagne!“ – dieser Satz ist schon oft in vielen Unternehmen gefallen. Aber was bedeutet er eigentlich? Kampagne ist nicht gleich Kampagne! Der entscheidende Unterschied liegt im Ziel: Möchtest du Aufmerksamkeit erzeugen, Verkäufe steigern, Mitarbeitende gewinnen oder Bestandskunden binden?
Damit deine Maßnahmen wirken, solltest du die wichtigsten Kampagnenarten kennen – und wissen, wann welche davon Sinn ergibt.
1. Awareness-Kampagnen
Ziel: Sichtbarkeit schaffen, Bekanntheit und Reichweite aufbauen.
Awareness-Kampagnen eignen sich, wenn du deine Marke oder ein neues Produkt in den Köpfen der Menschen verankern willst. Sie setzen auf große Reichweite, Wiedererkennung und emotionale Botschaften.
Beispiel: Eine neue Getränkemarke startet eine Kampagne mit plakativen Visuals und Social Ads, um möglichst viele Erstkontakte zu erzeugen.
2. Conversion-Kampagnen
Ziel: Verkäufe und Leads erzielen, Handlung auslösen.
Hier steht nicht Bekanntheit im Vordergrund, sondern eine klare Aktion: Kaufen, Downloaden, Anmelden, Termin buchen. Conversion-Kampagnen sind besonders im Online-Marketing verbreitet, weil sie messbar sind.
Beispiel: Ein Software-Anbieter bewirbt ein kostenloses Whitepaper, um neue Leads zu generieren – mit gezielten Ads und Landingpages.
3. Launch-Kampagnen
Ziel: Neues ins Rampenlicht stellen, Produkte oder Services einführen.
Ein Launch ist ein idealer Anlass für eine fokussierte Kampagne. Sie kombiniert oft Awareness- und Conversion-Ziele: Zuerst Aufmerksamkeit schaffen, dann konkrete Kaufanreize bieten.
Beispiel: Eine Modefirma bringt eine neue Kollektion heraus und kombiniert Social Media, Newsletter und Event-Marketing zu einer Kampagne.
4. Reaktivierungs-Kampagnen
Ziel: Bestandskunden zurückholen, Kundenbindung stärken, inaktive Kund:innen aktivieren.
Hier geht es nicht darum, neue Menschen zu erreichen, sondern bestehende Kontakte wieder anzusprechen. Mit gezielten Botschaften, Angeboten oder Incentives holst du Kund:innen zurück, die lange nichts mehr gekauft oder gebucht haben.
Beispiel: Ein Fitnessstudio startet eine E-Mail-Kampagne mit Sonderaktionen für ehemalige Mitglieder.
5. Recruiting- & Employer-Branding-Kampagnen
Ziel: Talente und Mitarbeitende gewinnen, Arbeitgebermarke stärken.
In Zeiten von Fachkräftemangel sind Kampagnen nicht nur fürs Marketing entscheidend, sondern auch fürs Personalwesen. Sie zeigen, warum dein Unternehmen ein attraktiver Arbeitgeber ist – und richten sich gezielt an Bewerber:innen.
Beispiel: Ein Handwerksbetrieb startet eine regionale Kampagne, die Teamgeist, Benefits und Entwicklungsmöglichkeiten hervorhebt.
Fazit: Die richtige Kampagne zur richtigen Zeit
Ob Bekanntheit, Verkauf, Kundenbindung oder Recruiting – jede Kampagne hat ihren eigenen Zweck. Entscheidend ist, dass du klar definierst, was du erreichen willst, bevor du die Kanäle, Botschaften und Maßnahmen wählst.
Kampagnen wirken dann am besten, wenn sie ein klares Ziel verfolgen – und messbar sind.
Du willst wissen, welche Kampagne für dich die richtige ist?
Wir helfen dir, die passende Kampagnenart für deine Ziele auszuwählen und sie so umzusetzen, dass sie Wirkung zeigt.
