Azubi-Recruiting auf TikTok:

Trend oder echte Chance?

Dir gehen die Azubis aus? Dann solltest du vielleicht darüber nachdenken, TikTok mit in deine Recruiting-Strategie einzubinden. TikTok ist nämlich nicht nur die Lieblings-Spielwiese der Gen Z, sondern auch der heißeste Ort, um junge Talente für dein Unternehmen zu begeistern.
 

Klassische Stellenanzeigen in Zeitungen oder auf Jobbörsen reichen längst nicht mehr aus, um die jüngere Zielgruppe zu erreichen. Stattdessen gilt: Da rekrutieren, wo die Zielgruppe unterwegs ist – und das ist heute für einen großen Teil nun einmal TikTok.

Warum TikTok?

TikTok ist nicht mehr nur Tanzfläche für Lip-Sync-Videos und Katzen, die Keyboard spielen. Mit über 21 Millionen Nutzer:innen in Deutschland (Tendenz steigend), ist die Plattform ein Paradies für Arbeitgeber, die junge Zielgruppen erreichen wollen.

Denn mittlerweile sind 70 % der Gen Z täglich auf TikTok aktiv – oft mehrere Stunden. Warum also nicht gleich dort die Angel auswerfen, wo es vor Fischen nur so wimmelt?

TikTok als Türöffner zur Zielgruppe

TikTok funktioniert anders als andere Social-Media-Kanäle. Der Algorithmus spielt Inhalte aus, die unterhalten, überraschen oder inspirieren – unabhängig von der Follower-Zahl. Das bietet Unternehmen eine echte Chance, organisch Reichweite aufzubauen und mit kreativen Inhalten sichtbar zu werden.

Besonders im Azubi-Recruiting ist das Potenzial groß:

Junge Mitarbeitende geben Einblicke in ihren Ausbildungsalltag („Ein Tag als...“), zeigen Baustellen, Werkstätten oder Büroeinblicke – authentisch, direkt und glaubwürdig.

Humorvolle Clips, Challenges oder Alltagsszenen lassen sich mit Informationen zu Ausbildungsberufen kombinieren.

Wer zeigt, wie der Arbeitsalltag wirklich aussieht, stärkt gleichzeitig das eigene Arbeitgeber-Image.

Erfolgsfaktoren für Azubi-Recruiting auf TikTok

Damit TikTok im Recruiting funktioniert, braucht es mehr als nur einen Unternehmens-Account.

Hier einige Tipps aus der Praxis:

  1. 1. Authentizität statt Hochglanz:
    Junge Menschen erkennen inszenierte Werbung sofort. Lieber mit echten Azubis als mit Werbetextern arbeiten.
  2. 2. Regelmäßiger Content:
    1–2 Videos pro Woche sind ein guter Startpunkt, um relevant zu bleiben.
  3. 3. Aktuelle Trends aufgreifen:
    Hashtags, Sounds und Formate ändern sich ständig – nur wer mitspielt und up-to-date bleibt, wird gesehen.
  4. 4. Call-to-Actions nutzen:
    Kurze Hinweise wie „Jetzt bewerben über Link in Bio“ oder „Mehr Infos in den Kommentaren“ erhöhen die Conversion – also den Anteil der Personen, die eine Aktion ausführen, geteilt durch die Zahl der Besuche.
  5. 5. Kommentare ernst nehmen:
    TikTok ist keine Einbahnstraße – Antworten auf Fragen oder Kritik zeigen Nähe und Professionalität.

Der TikTok-Faktor: authentisch, lustig, schnell

TikTok ist schnell, TikTok ist laut, TikTok ist ehrlich. Das bedeutet: weg mit dem Hochglanz-PR-Sprech und her mit dem echten Leben!

Tipp von den Kaspercom-Profis: Humor schlägt Hochglanz. Ein ehrlich gefilmtes Video, bei dem auch mal was schiefgeht („Azubi-Kaffeemaschine eskaliert“) kann sympathischer wirken als der 1.000ste Drohnen-Shot übers Firmengelände.

Praxisbeispiel: Handwerk goes viral

Ein kleiner Dachdeckerbetrieb aus NRW postete humorvolle TikToks mit einem Azubi – die Videos erzielten hunderttausende Aufrufe. Ergebnis: Mehr Bewerbungen in einer Woche als früher in einem ganzen Jahr. Der Schlüssel? Ehrliche Einblicke, lockere Sprache und ein Team, das hinter der Idee steht.

SEO? Auch bei TikTok ein Thema!

Du glaubst, TikTok ist SEO-frei? Nö! Auch hier gelten smarte Hashtags, gute Captions und ein optimiertes Profil.

Keywords, die in deinen Content gehören:

„Ausbildung bei [Unternehmen]“, „Azubi werden“, „Karriere starten“, „Lehre im [Branche]“, „#azubisgesucht“, „#ausbildungsplatz“, „#deinezukunft“ usw.


Unser Extra-Tipp:
Kombiniere TikTok mit deiner Karriereseite. Verlinke direkt in deiner Bio auf einen schlauen Karrierebereich. (Den kriegst du übrigens ganz easy mit unserer WEBpetit-Lösung – kleiner Website-Baukasten, großer Recruiting-Erfolg.)

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Fazit: TikTok ist kein Spielzeug – sondern ein Werkzeug

Wenn du Azubis suchst, aber noch denkst, TikTok sei nur Zeitverschwendung, dann ist es höchste Zeit für ein Update. Mit der richtigen Strategie wird TikTok zum Turbo für dein Azubi-Recruiting – kreativ, glaubwürdig und einfach verdammt nah an der Zielgruppe.

Also: Schluss mit Broschüren. Her mit den Bewegtbildern!

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